Verwendet Nestlé Österreich Zutaten aus gentechnisch veränderten Pflanzen?

Verwendet Nestlé Österreich Zutaten aus gentechnisch veränderten Pflanzen?

Die Verwendung von Zutaten aus gentechnisch veränderten Pflanzen ist in Österreich – anders als in vielen anderen Ländern – ein kontrovers diskutiertes Thema.

Möglichen Chancen dieser weltweit verbreiteten Methode zur gezielten Entwicklung von Saatgut stehen Vorbehalte vieler Verbraucher in Österreich gegenüber.

Strenge Zulassungsverfahren in Europa sollen sicherstellen, dass Pflanzen aus gentechnisch verändertem Saatgut für Umwelt wie Verbraucher unbedenklich sind. Gleichwohl bleiben viele Verbraucher in Österreich kritisch und lehnen Gentechnik ab.

Für Nestlé stehen die Bedürfnisse und Anforderungen der Verbraucher im Vordergrund. Daher verwenden wir in Österreich keine Zutaten aus gentechnisch veränderten Pflanzen. Durch entsprechende Vorgaben im Einkauf, lückenlose Kontrollen bereits beim Lieferanten und umfangreiche Maßnahmen zur Qualitätssicherung bei allen verwendeten Rohstoffen stellen wir dies sicher. Darauf können Verbraucher sich zu 100 Prozent verlassen.

Viele Verbraucher möchten darüber informiert werden, ob in ihren Produkten gentechnisch veränderte Zutaten enthalten sind. Dafür gibt es gesetzliche Kennzeichnungsregeln: Wenn Produkte solche Zutaten enthalten, muss dies entsprechend in der Zutatenliste gekennzeichnet sein. Nestlé-Produkte in Europa sind hiervon nicht betroffen, weil keine Zutaten aus gentechnisch veränderten Pflanzen verwendet werden.


Verwendet Nestlé Produkte von Monsanto?

Monsanto ist ein eigener börsennotierter Konzern und produziert Saatgut und Herbizide. Nachdem Nestlé keine eigenen Anbaugebiete / Felder bewirtschaftet, benötigen wir auch keine derartigen Produkte.

Da Monsanto immer wieder im Zusammenhang mit Biotechnologie und Gentechnik erwähnt wird, möchten wir bestätigen, dass Zutaten für Nestlé-Produkte in Europa nicht aus GVO (Gentechnisch veränderter oder modifizierter Organismen)-Quellen stammen. Durch entsprechende Rückverfolgbarkeitssysteme und umfangreiche Qualitätssicherungsmaßnahmen können wir das gewährleisten. Diese beginnen bereits vor der Beschaffung der Ware durch Verträge mit unseren Lieferanten. Bei Ernte, Verarbeitung und beim Transport wird darauf geachtet, dass an keiner Stelle GVO in die Warenkette gelangen. Zusätzlich werden entweder beim jeweiligen Lieferanten oder in unserem eigenen Labor Analysen durchgeführt, um nachzuweisen, dass keine genetisch veränderte DNS (Träger der genetischen Information) in den Waren vorhanden ist.