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Wir setzen uns gezielt dafür ein, die Menschenrechte entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette zu achten und zu fördern. Uns ist bewusst, dass wir eine große Verantwortung tragen, und wir nutzen unsere Größe und Reichweite, um andere zu inspirieren und kollektives Handeln zu fördern. Unser wichtigstes Ziel ist es, die Art und Weise, wie wir Lebensmittel herstellen, nachhaltiger zu gestalten. Wir setzen uns dafür ein, bewährte Praktiken zu fördern und die Menschen entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette zu stärken. Zusammen gestalten wir eine Welt, in der Menschenrechte und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen.

Der Respekt der Menschenrechte ist ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Sie bilden das Fundament für unsere gemeinsame Zukunft und sind entscheidend für den Übergang zu einem nachhaltigen und regenerativen Lebensmittelsystems.
Lebensgrundlage - Human Rights

Unsere Verpflichtung bezüglich der Menschenrechte

Bei Nestlé sind Menschenrechte nicht nur ein Anliegen, sondern ein zentrales Element unseres Handelns. Unser Engagement für die Menschenrechte ist fest in unserem "Human Rights Framework" verankert. Durch diesen Rahmen und unseren Aktionsplänen zu unseren größten menschrechtlichen Herausforderungen ergreifen wir konkrete Maßnahmen, um unsere Sorgfaltspflichten zu stärken und Menschenrechte in unseren Lieferketten zu schützen.

Unsere Aktionspläne sind das Herzstück unserer Bemühungen, um unsere 10 menschenrechtlichen Herausforderungen zu adressieren. Sie setzen unser Human Rights Framework und unsere Roadmap in die Praxis um und stärken unsere Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Aktionspläne beschreiben unser Vorgehen zur Bewertung, Bewältigung und Berichterstattung unserer wichtigsten menschenrechtlichen Herausforderungen. Sie nutzen die Stärken und Kapazitäten, die wir im Laufe der Jahre gemeinsam mit unseren Partnern entlang der Wertschöpfungskette sowie externen Partnern und Interessengruppen entwickelt haben.

Unser Ansatz zur Identifizierung und Bewältigung von Menschenrechtsrisiken Ein gerechter Übergang zu einem nachhaltigeren und regenerativeren Ernährungssystem erfordert eine umfassende Herangehensweise, bei der die Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt stehen. Unser "Human Rights Framework bildet die Grundlage für diesen Ansatz. Wir verpflichten uns, die Menschenrechte in unserem eigenen Geschäftsbereich und in unseren Lieferketten zu respektieren und zu stärken. Aus diesem Grund haben wir im Rahmen unseres Human Rights Frameworks und der dazugehörigen Roadmap die zehn wichtigsten Herausforderungen im Zusammenhang mit Menschenrechten identifiziert. Unsere entwickelten Aktionspläne helfen uns, diese Herausforderungen zu bewältigen. Dabei haben wir stets folgende Ziele im Blick:

  • Die Stärkung unserer Sorgfaltspflicht zur Wahrung der Menschenrechte
  • Die Überwachung der Umsetzung
  • Die transparente Berichterstattung über unsere Fortschritte entlang der Wertschöpfungskette
2874
2023 gab weltweit insgesamt 2874 Beschwerden über unseren Beschwerdekanal Speak Up.
282.532
282.532 Mitarbeiter:innen haben im Rahmen unseres Trainingsprogramms eine Schulung zum Thema Menschenrechte erfolgreich abgeschlossen.

Unsere priorisierten menschenrechtlichen Herausforderungen verstehen

Bei unseren priorisierten menschenrechtlichen Herausforderungen sehen wir die größten Risiken, dass unsere Aktivitäten oder Geschäftsbeziehungen die Menschenrechte beeinträchtigen könnten. Diese menschenrechtlichen Herausforderungen basieren auf „Human Rights Impact Assessments“ (HRIAs), die zwischen 2009 und 2017 durchgeführt wurden, sowie auf unserer Methodik zur Bewertung von Menschenrechtsrisiken (Human Rights Risk Assessment: HRRA), die wir in den Jahren 2020 und 2021 entwickelt haben. Sie beruhen auch auf unseren verstärkten Prüfungs- und Überwachungsverfahren sowie Hinweisen aus dem Speak Up-Beschwerdesystem.

Die 10 priorisierten menschenrechtlichen Herausforderungen sind:

  • Kinderarbeit und Zugang zu Bildung
  • Zwangsarbeit und verantwortungsvolle Rekrutierung
  • Existenzsicherndes Einkommen und existenzsichernde Löhne
  • Gleichstellung der Geschlechter, Nicht-Diskriminierung und Nicht-Belästigung
  • Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz
  • Vereinigungsfreiheit und Tarifverhandlungen
  • Recht auf Wasser und sanitäre Einrichtungen
  • Landrechte indigener Völker und lokaler Gemeinschaften
  • Datenschutz und Schutz der Privatsphäre
  • Recht auf Nahrung und Zugang zu einer nahrhaften, bezahlbaren und angemessenen Ernährung

Aktionspläne zu den priorisierten menschenrechtlichen Herausforderungen

Wir haben Aktionspläne für unsere 10 priorisierten menschenrechtlichen Herausforderungen entwickelt. Diese Pläne legen unsere Strategie zur Bewertung, Bewältigung und Berichterstattung zu diesen menschenrechtlichen Herausforderungen fest. Sie definieren auch die Schritte, die in unserer gesamten Lieferkette erforderlich sind, sowie mögliche gemeinsame Initiativen. Wir setzen diese Aktionspläne um und integrieren sie in unsere Beschaffungsstrategien wie den Nestlé Cocoa Plan, den NESCAFÉ® Plan 2030 und unsere Strategie für Milchprodukte. Wir beabsichtigen, bis Ende 2025 über unsere Fortschritte zu berichten. Du findest die vollständige Liste unserer Aktionspläne zu den wichtigen Themen hier:

Einbindung der Stakeholder vor Ort

Wir suchen den Dialog mit den folgenden Gruppen, um die Ursachen von Menschenrechtsverletzungen vor Ort besser zu verstehen:

Farmer:innen und deren Familien entlang unserer Lieferkette
Arbeitnehmer:innen entlang unserer Lieferkette, auch auf landwirtschaftlichen Betrieben
Gemeinden in der Nähe unserer Fabriken und Lieferketten, mit besonderem Fokus auf Frauen und Kinder
Unsere Mitarbeiter:innen und Auftragnehmer:innen vor Ort
Konsumenten

Wir sind davon überzeugt, dass diese Bemühungen dazu beitragen, die Menschenrechtsfragen entlang unserer Wertschöpfungskette zu adressieren und positive Veränderungen für alle Beteiligten zu bewirken.

Menschenrechte fördern

Die Achtung und Förderung der Menschenrechte müssen fest in die Arbeitsweise von Unternehmen integriert werden. Zur Verbesserung unserer Sorgfaltspflicht haben wir fünf Schlüsselfaktoren, sogenannte "Enabler”, identifiziert, die uns dabei helfen, die größten menschenrechtlichen Herausforderungen zu bewältigen:

Unternehmensführung und Anreize:
Wir integrieren die Menschenrechte auf allen Ebenen unserer Führungsstruktur.
Richtlinien und Kontrollsysteme:
Wir nutzen unsere Richtlinien und Kontrollsysteme, um die Menschenrechte in der gesamten Organisation zu verankern.
Engagement und Lobbyarbeit:
Wir arbeiten mit wichtigen Interessengruppen zusammen und setzen uns für gesetzlich verankerte Sorgfaltspflichten und kollektive Maßnahmen vor Ort ein.
Strategische Partnerschaften:
Wir gehen Partnerschaften mit führenden Organisationen ein, die vor Ort tätig sind.
Transparenz und Berichterstattung:
Wir bieten ein hohes Maß an Transparenz in Bezug auf unsere Fortschritte und die damit verbundenen Herausforderungen.

Die konsequente Umsetzung dieser Enabler ist entscheidend, um sicherzustellen, dass Menschenrechte in allen Aspekten unserer Geschäftstätigkeit geachtet und geschützt werden.